Inflationssorgen treiben Goldpreis an.

In den frühen Handelsstunden musste der Goldpreisverlauf am Dienstag zunächst leichte Verluste hinnehmen. Am frühen Nachmittag setzte dann allerdings eine Gegenbewegung ein. Diese führte den Goldpreisverlauf im amerikanischen Handel wieder nahe an die am Vortag erreichten Rekordstände. Die beiden Fixings der London Bullion Market Association fielen leicht schwächer aus, als ihre Vortagespendants. Das Vormittagsfixing wurde bei 1.610 USD und das Nachmittagsfixing bei 1.612,75 USD festgestellt.

Der EUR/USD-Wechselkurs konnte im frühen asiatischen Handel stark zulegen und stieg bis auf über 1,45 USD/EUR an. Während des Handelstages pendelte er dann zwischen der Marke von 1.4510 USD/EUR und 1,4460 USD/EUR. Dieser Seitwärtshandel führte dazu, dass der Goldpreisverlauf in Euro den Aufwärtstrend der Goldpreisentwicklung in USD nachvollziehen konnte. Die beiden Fixings der LBMA fielen allerdings ebenfalls schwächer aus, als noch am Vortag. Während das Vormittagsfixing bei 1.112,26 Euro festgestellt wurde, kam das Nachmittagsfixing auf einen Preis von 1.114,93 Euro pro Feinunze Gold.

Noch immer ist keine Lösung im US-Schuldenstreit gefunden worden. Allerdings rechnen Marktteilnehmer in der Mehrheit damit, dass sich Republikaner und Demokraten rechtzeitig vor einer Zahlungsunfähigkeit einigen werden. Zur europäischen Schuldenkrise wurden keine wesentlichen Neuerungen bekannt. Nichtsdestotrotz herrscht weiterhin Unsicherheit im Markt, welche den Goldpreisverlauf tendenziell unterstützt. Es bleibt abzuwarten, wie die weiteren Entwicklungen ausfallen und ob der aktuelle Goldpreis davon eher profitieren kann oder nicht.

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